Wie sichtbar wollt und/oder könnt ihr mit euren Blogs sein?

Wer eine Blogparade startet, wünscht sich natürlich genau das: GANZ viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Und trotzdem: Mir ist schon fast schwindelig! Nach rund zwei Wochen hat die Blogparade, die ich in meinem Unruhewerk hier gestartet habe, schon so viele, so spannende, so unterschiedliche Beiträge nach sich gezogen – das ist phantastisch!

Danke dafür an alle, die bisher schon daran teilgneommen haben!

Da gibt es Bloggerinnen und Blogger, die erledigen alles scheinbar „aus dem Handgelenk“ – auf die bin ich fast ein wenig neidisch….. Denn das war meine Ausgangsüberlegung: Kann ich in irgendeiner Form berechnen, was mir noch nutzt und was mir schaden könnte – wenn ich in meinem Blog ZU offen werde, mich also gewissermaßen „nackig“ mache? Was aber geht vielleicht andereseits meinen Leser/innen zu nah? Ab dem wievielten Haar auf meiner Nase, von dem ich jetzt auch noch berichten muss, fangen die an, das Ganze zu intim, unangenehm, distanzlos zu finden? (Nein! In Wahrheit hab ich da noch gar kein Haar entdeckt!) Muss es eine Trennung zwischen beruflichem und privatem Schreiben geben? Sind andererseits „objektive Blogs“ (so es das denn gibt) überhaupt noch interessant? Etwa in diese Richtung gingen meine Überlegungen, als ich mich fragte, ob ich mir nicht doch ZU VIELE Gedanken mache. Und wie andere Blogger das so handhaben…..

Den ursprünglichen Aufruf zur Blogparade findet ihr hier.

Ein wenig beruhigt hat mich dann ja doch, dass es einige Beiträge gab, in denen klar gesagt wurde: „Doch! Es ist absolut notwendig, sich Gedanken über das zu machen, was man da so für alle Zeiten über sich ins Netz setzt. Ich tue das jedes Mal!“ Und das kam eben nicht von einer Anfängerin wie mir, sondern von absolut langjährigen Bloggern…

Vielleicht regen meine Fragen euch ja auch zu einem Beitrag an?  Das wäre toll!  Wenn ihr noch mitmachen möchtet, habt ihr noch lange Zeit: Erst am 31. Jaunuar 2016 ist Ende.
(Übrigens: Ihr könnt – müsst aber keineswegs – das Ganze als „Fragekatalog“ sehen…. Freie Überlegungen zum Thema sind ebenso willkommen!)

Und wenn ihr nachlesen wollt, was bisher schon geschrieben wurde (wirklich spannend, versprochen!): Die Zusammenstellung findet ihr hier. Und die wird laufend um Neues ergänzt. Ich bin sehr gespannt auf alles, was da noch kommen mag – und bedanke mich schon jetzt dafür….

Blogwichteln 2015: Kleiner Comic ohne Bilder

Blogwichteln 2015: Kleiner Comic ohne Bilder

Es gibt eine schöne Tradition in dem Netzwerk meines Vertrauens, dem texttreff: Man bewichtelt sich gegenseitig mit einem Blogbeitrag. Mein Los fiel auf die „Wortspielerin“ Kerstin Fricke. Sie übersetzt seit über zehn Jahren Bücher, Comics, Computerspiele und was ihr „sonst noch so ins E-Mail-Postfach flattert…“

Darum hab ich ihr einen kleinen „Comic ohne Bilder“ geschrieben, findet ihr hier: Blogwichteln 2015: Kleiner Comic ohne Bilder

Vielen Dank, liebe Kerstin!

Und als Zugabe gibts hier dann DOCH ein Bild, ausnahmsweise, exklusiv und nur hier….. Darf ich vorstellen?  Um dieses Tier geht es in dem kleinen Comic. Das ist Charlotte, auf diesem Foto noch ganz jung, kein Jahr alt…

charlottchen

Über das „Lernen von alten Menschen“: Eine gnadenlos subjektive Buchempfehlung

Über das „Lernen von alten Menschen“: Eine gnadenlos subjektive Buchempfehlung

Päng, mitten ins Herz getroffen! Mag seltsam klingen, denn auf den ersten Blick geht es um Altenpflege, Tod und viele fremde Biografien. Aber es ist einfach so: Mich hat Sonja Schiffs Buch ziemlich durchgeschüttelt, im positiven Sinn…. Lesen! Vor allem das Buch, zuerst aber vielleicht doch meine Empfehlung, hier: http://unruhewerk.de/biographien1/

 

Blogparade: Wie viel Persönliches/Privates muss, kann, sollte ein Blog enthalten?

Blogparade: Wie viel Persönliches/Privates muss, kann, sollte ein Blog enthalten?

Und noch mal in Kürze: Seit ich mein Blog habe, treiben mich Fragen um wie zum Beispiel: Wie nackig, wie privat will ich mich mit meinem Unruhewerk machen? Wie viel Offenheit kann ich aushalten? Lässt sich das irgendwie berechnen? Wie machen andere das? Was mag ich bei anderen? Welche Arten von Blogs sprechen mich an? Die „neutralen“ – wenn es das überhaupt gibt… Oder eher die, in denen ich ganz viel über den dort schreibenden Menschen erfahre?

Solche Fragen bilden den Rahmen meiner Blogparade „Wie viel Persönliches/Privates muss, kann, sollte ein Blog enthalten?“ Hier lest ihr nur die Kurzfassung, der gesamte Beitrag steht hier.

Die Blogparade läuft noch bis 31. Januar 2016, erste Beiträge gibt es auch schon. Findet ihr hier.

Ich freu mich auf und über alle, die mitmachen!

 

Da hab ich ja was angezettelt….

Niemand wird jünger. Und mit dem Älterwerden ändert sich der Blick. Auf alles! Darum gilt es, den Blick zu schärfen. Den eignen und den der anderen. Dies und die Tatsache, dass es Mut machen kann, wenn ältere Menschen bloggen – und damit deutlich sichtbar werden – hat mich dazu gebracht, den „LiebstenAward50plus“ zu kreieren. Mehr über diese Aktion, ihre Gründe und (möglichen) Auswirkungen hier.

Unruhewerk empfiehlt die Modeflüsterin, weil die ein spannendes Buch empfiehlt…

Schönes, langes Interview über eine Frauenfreundschaft, ein Leben als Model, unerfüllte Träume, das Älterweden und vieles mehr…. Modeflüsterin Stefanie Grupe entdeckt den Roman “Glück und Glas” von Lilli Beck und interviewt die Autorin.

Zitat Lili Beck: „Das Altwerden findet zu einem großen Teil auch im Kopf statt. Wer glaubt, ‚alt‘ zu sein, der strahlt das auch aus“

Der ganz Beitrag hier: http://blog.modefluesterin.de/2015/12/06/glueck-und-glas-ueber-freundinnen-models-das-aelterwerden/